Crowdfunding für Selfpublisher (Teil 3)

Neue Plattform: Upspringer für Literatur-Funding

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist Selfpublishing wieder in aller Munde und die Publishing-Branche diskutiert über ihre Zukunft.Im Blog der Franfurter Buchmesse wurden einige vielversprechende Start-Ups vorgestellt, die die Buchbranche ein wenig umkrempeln und in ihre digitale Zukunft führen könnten, unter anderem die Crowdfunding-Plattform Upspringer.

Upspringer funktioniert im Prinzip wie alle Crowdfunding-Plattformen, im Gegensatz zu anderen Plattformen werden hier aber nur Kampagnen aus der Buchbranche vorgestellt. Willkommen sind alle Projekte aus der Buchbranche, sprich die Plattform richtet sich nicht nur an Selfpublisher, die ihre Bücher mithilfe der Crowd finanzieren möchten, sondern auch an Buchhändler, die ihren eigenen Buchladen eröffnen oder an Verleger, die ihren eigenen Verlag gründen möchten. Auch literarische Netzprojekte können die Crowdfunding-Plattform nutzen.

Die Projekte auf Upspringer richten sich an ein international interessiertes Publikum und nicht nur an den deutschsprachigen Raum. Wenn man die internationale Reichweite nutzen möchte, sollte man seine Kampagnen am besten in Englisch formulieren und die Videos mindestens mit englischen Untertiteln anlegen. Es finden sich aber auch viele Projekte in Italienisch, Spanisch etc.

Besonders an Upspringer ist auch, dass die Plattform demnächst um einen eigenen Marktplatz erweitert werden soll, auf dem Autoren oder Verlage ihre crowdfinanzierten Bücher direkt an ihre Leser verkaufen können. Auch die aus Branchenprofis bestehende Partner-Community ist eine nützliche Hilfe für Autoren und Selfpublisher.

Die Plattform finanziert sich über eine Provisionsbeteiligung an den Förderungssummen: Wurde eine Kampagne beendet und zu 50 Prozent erfolgreich finanziert, erhält Upspringer neun Prozent der Summe, bei 75 Prozent sind es sieben Prozent und bei einer erfolgreichen Finanzierung von 100 Prozent oder mehr erhält Upspringer fünf Prozent Provision.

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